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KOBRA - Dokumentenserver der Universität Kassel  → Fachbereiche  → FB 06 / asl - Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung  → Fachgebiete Stadt- und Regionalplanung  → Empirische Planungsforschung  → Stadt- und Regionalsoziologie  → Dissertationen 

Please use this identifier to cite or link to this item: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:34-2010090234467

Title: Bauhaus- und Tessenow-Schülerinnen
Other Titles: Genderaspekte im Spannungsverhältnis von Tradition und ModerneArchitekturstudentinnen in der Weimarer Republik
Authors: Bauer, Corinna Isabel
???metadata.dc.subject.swd???: DeutschlandWeimarer RepublikArchitekturstudiumFrauGeschichte 1918-1933
???metadata.dc.subject.ddc???: 370 - Erziehung, Schul- und Bildungswesen (Education)720 - Architektur (Architecture)
Issue Date: 2-Sep-2010
Abstract: Die Studie über Architektinnen, die ihr Studium während der Weimarer Republik absolviert haben, dokumentiert und untersucht die Sozialisations- und die Studienbedingungen von Studentinnen unterschiedlicher Fakultäten innerhalb der Architektur: Zwischen Bauhaus-Studentinnen – in Weimar, Dessau und Berlin – einerseits sowie andererseits Studentinnen im Seminar Heinrich Tessenows an der TH Charlottenburg lassen sich qua kulturellem Kapital wie Studienmotivationen deutliche Unterschiede nachweisen. Eklatante Differenzen zeigen sich auch beim Blick auf die Ausbildungsbedingungen sowie bei Themenstellungen und Studien-projekten. Die nähere Untersuchung des Verhältnisses von Modernitäts- und Geschlechterdiskursen belegt, dass während der Weimarer Republik weder bei Vertretern einer radikalten Modernisierung noch bei Protagonisten eines moderat modernen Bauens von einem geschlechterneutralen oder geschlechteregalitären Denken und Lehren gesprochen werden kann. Der Vergleich erstreckt sich darüber hinaus auf die Berufsverläufe und Lebenswege dieser Generation von Architektinnen, wobei geschlechtsexklusive Strukturen und geschlechtsexkludierende Prozesse innerhalb der – vermeintlich geschlechtsneutralen – Profession Architektur näher beleuchtet werden. Die Untersuchung verfolgt und belegt die Hypothese, dass die durch paradoxale Logiken gekennzeichnete Modernisierung des Bauens auch die Geschlechterhierarchie innerhalb des Berufsfeldes modernisierte. Anhand von Beispielen gebauter und ungebauter Entwürfe dieser Architektinnen werden die Reichweite und die Grenzen des Einflusses dieser beiden ‚Schulen’ in der Produktion und Rezeption von Architektur – vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus – analysiert. Der Anhang enthält eine Dokumentation von 89 Werkbiografien.
URI: urn:nbn:de:hebis:34-2010090234467
???metadata.dc.description.everything???: Die vorliegende Dissertation wurde 2006 mit dem Milka-Bliznakov-Award ausgezeichnet. Ausdrucke der Arbeit wurden bei den folgenden Forschungseinrichtungen hinterlegt: Bauhaus-Archiv Berlin Heinrich-Tessenow-Archiv, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, Kunstbibliothek International Archive of Women in Architecture, Virginia Polytechnic Institute and State University, Blacksburg, VA. USA. - Die zu dieser Dissertation gehörenden Bilder werden in der Buchhandelsausgabe (Bauhaus-Universitätsverlag, Weimar) enthalten sein.
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