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KOBRA - Dokumentenserver der Universität Kassel  → Fachbereiche  → FB 15 / Maschinenbau  → Institut für Arbeitswissenschaft und Prozessmanagement (IfA)  → Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie  → Dissertationen 

Please use this identifier to cite or link to this item: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:34-2077

Titel: Akzeptanz und Motivation beim selbstregulierten Lernen unter Einsatz von neuen Medien in der berufsbegleitenden Weiterbildung
Autor(en): Schallehn, Andrea
Klassifikation (DDC): 370 - Erziehung, Schul- und Bildungswesen (Education)
Issue Date: 17-Feb-2005
Zusammenfassung: Das Ziel der Dissertation war die Untersuchung des Computereinsatzes zur Lern- und Betreuungsunterstützung beim selbstgesteuerten Lernen in der Weiterbildung. In einem bisher konventionell durchgeführten Selbstlernkurs eines berufsbegleitenden Studiengangs, der an das Datenmanagement der Bürodatenverarbeitung heranführt, wurden die Kursunterlagen digitalisiert, die Betreuung auf eine online-basierte Lernbegleitung umgestellt und ein auf die neuen Lernmedien abgestimmtes Lernkonzept entwickelt. Dieses neue Lernkonzept wurde hinsichtlich der Motivation und der Akzeptanz von digitalen Lernmedien evaluiert. Die Evaluation bestand aus zwei Teilen: 1. eine formative, den Entwicklungsprozess begleitende Evaluation zur Optimierung der entwickelten Lernsoftware und des eingeführten Lernkonzeptes, 2. eine sowohl qualitative wie quantitative summative Evaluation der Entwicklungen. Ein zentraler Aspekt der Untersuchung war die freie Wahl der Lernmedien (multimediale Lernsoftware oder konventionelles Begleitbuch) und der Kommunikationsmedien (online-basierte Lernplattform oder die bisher genutzten Kommunikationskanäle: E-Mail, Telefon und Präsenztreffen). Diese Zweigleisigkeit erlaubte eine differenzierte Gegenüberstellung von konventionellen und innovativen Lernarrangements. Die Verbindung von qualitativen und quantitativen Vorgehensweisen, auf Grund derer die subjektiven Einstellungen der Probanden in das Zentrum der Betrachtung rückten, ließen einen Blickwinkel auf den Nutzen und die Wirkung der Neuen Medien in Lernprozessen zu, der es erlaubte einige in der Literatur als gängig angesehene Interpretationen in Frage zu stellen und neu zu diskutieren. So konnten durch eine Kategorisierung des Teilnehmerverhaltens nach online-typisch und nicht online-typisch die Ursache-Wirkungs-Beziehungen der in vielen Untersuchungen angeführten Störungen in Online-Seminaren verdeutlicht werden. In den untersuchten Kursen zeigte sich beispielsweise keine Abhängigkeit der Drop-out-Quote von den Lern- und Betreuungsformen und dass diese Quote mit dem neuen Lernkonzept nur geringfügig beeinflusst werden konnte. Die freie Wahl der Lernmedien führte zu einer gezielten Nutzung der multimedialen Lernsoftware, wodurch die Akzeptanz dieses Lernmedium stieg. Dagegen war die Akzeptanz der Lernenden gegenüber der Lernbegleitung mittels einer Online-Lernplattform von hoch bis sehr niedrig breit gestreut. Unabhängig davon reichte in allen Kursdurchgängen die Online-Betreuung nicht aus, so dass Präsenztreffen erbeten wurde. Hinsichtlich der Motivation war die Wirkung der digitalen Medien niedriger als erwartet. Insgesamt bieten die Ergebnisse Empfehlungen für die Planung und Durchführung von computerunterstützten, online-begleiteten Kursen.The aim of this dissertation was to investigate the use of computers in study and supervision support for self-study in further education. In a hitherto conventionally run self-study professionally oriented course, concerned with the data management of office data processing , the course details were digitalized, the supervision changed to an online-based study monitoring and a study concept compatible with the new study media developed. This new study concept was evaluated in terms of motivation and acceptance of digital study media. The evaluation consisted of two parts: (1) a formative evaluation that ran simultaneously with the development process to optimize the software developed and the new study course and (2) a qualitative and quantitative summary evaluation of the developments. A central aspect of the investigation was the free choice of study media (multimedia study software or conventional course books) and the communication media (online-based study platform or the conventional communication channels: email, telephone and meetings). This double track approach made it possible to achieve a differentiated comparison between conventional and innovative study arrangements. The link between qualitative und quantitative methods, which allowed the subjective attitudes of the those being tested to occupy the centre ground, made it possible to get an idea of the use and effect of the new media with the result that some of the interpretations regarded in the literature as standard could be questioned and revised. In this way it was possible, by categorizing the participants behaviour according to online-typical and non-online-typical, to clarify the cause-effect relationships of the malfunctions in online seminars identified by many studies. In the courses investigated there was, for example, no clear correlation between the drop-out quota and the study and supervision forms, and it was evident that this quota could be influenced only marginally by the new study concept. The free choice of study media led to a focussed use of multimedia study software, and the acceptance rate of this study medium rose. On the other hand, the students acceptance of the supervision by means of an online study platform varied widely from very high to very low. Independently of this, online supervision in all courses was inadequate, and the result was that meetings became necessary. With respect to motivation, the impact of digital media was lower than expected. Altogether, the results provide the basis for recommendations in terms of planning and implementation of computer-supported, online-monitored courses.
URI: urn:nbn:de:hebis:34-2077
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